Über uns
Der Tierschutzverein Bischofswerda e.V. wurde am 28.10.1992 gegründet.
Von den damals 7 Mitgliedern sind heute noch zwei im Verein. Unser Verein arbeitet ehrenamtlich. Unterstützungen von staatlicher Seite sind in den letzten Jahren immer weniger geworden. Deshalb wird auch unsere Arbeit immer schwieriger. Doch für Tiere in Not kämpfen wir weiter.
Die Mitgliederzahl hat sich in den letzten Jahren von 30 bis 35 auf heute 51 erhöht. Das Durchschnittsalter beträgt ca. 57 Jahre. Eigentlich zu hoch, aber wir sind auch auf die nur noch "zahlenden Mitglieder" angewiesen. Die wenigen Mitglieder, welche aktiv arbeiten, sind auch die "Jüngeren".
Am Anfang gab es ein Katzenzimmer und der Verein hatte auch einen eigenen PKW. Da aber alles mit Geld verbunden ist, mußten diese Dinge leider wegrationalisiert werden.
Auch der Bereitschaftsdienst mußte im Jahr 2002 eingestellt werden.
Wie bereits gesagt, sind es nur wenige jüngere Mitglieder, die
aktiv arbeiten. Und gerade diese Mitglieder hatten auch immer im Wechsel
den Bereitschaftsdienst übernommen. Nun sind es aber auch gerade diese
Mitglieder, die noch berufstätig sind. Es war einfach nicht mehr zumutbar, das
nach einem Arbeitstag noch der Abend oder das Wochenende für Einsätze geopfert
wird.
Wir haben unsere Arbeit ein wenig umgestellt und beziehen die Hilfesuchenden mit ein. Wir bitten Anrufer wenn möglich, selbst mit tätig zu werden. Das heißt, Tiere selbst zu einem Tierarzt zu bringen, das zuständige Ordnungsamt einzuschalten, bzw. wenn es sich um Probleme mit Hunden handelt, sich an die Polizei zu wenden. Wir können wilde oder ausgesetzte Hunde nicht in unseren Privat-PKW's transportieren. Die Polizei bringt diese Tiere in ein Tierheim.
Fundtiere (das geht von Katzen über Meerschweinchen, Igel und mehr) werden zur Kontrolle zum Tierarzt gebracht.
Die meiste Arbeit haben wir mit ausgesetzten und schon verwilderten Katzen. Sie werden untersucht, entwurmt, gegen Ungeziefer behandelt und auch kastriert. Damit wollen wir als Tierschützer einen kleinen Beitrag leisten, um eine Überpopulation zu vermeiden bzw. weitgehend zu verhindern.
Es ist aber nicht immer einfach, Katzenbesitzer von der Notwendigkeit der Kastration zu überzeugen, wenn sie die Jungtiere nicht artgerecht aufziehen wollen oder können. Viele überlassen das dem Lauf der Natur und damit kommen für uns wieder die Probleme.
Noch vermittelbare Tiere - vor allem Jungtiere - werden privat untergebracht und warten dort in sehr guter Obhut auf ihre neuen Besitzer.
Ältere, meist schon verwilderte Tiere, müssen wir mit Fallen einfangen und zum Tierarzt bringen, um sie dann wieder an unseren Futterstellen auszusetzen. Das sind auch die Stellen, wo solche Tiere auftauchen.
Die Unterbringung im Tierheim ist für uns immer der allerletzte Weg.


Am 11.9.2005 waren wir mit einem Stand auf dem Herbstfest von Bischofswerda dabei. Hier der Bericht

